Freitag, 25. April 2008

Sunny, andere Katzen und ich.

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Mittwoch, 9. Januar 2008

Für einen Bissen Fleisch (Autor: K.H. Deschner)

Karlheinz Deschner
Buch: "Für einen Bissen Fleisch"

Das schwärzeste aller Verbrechen

Mit einem Nachwort von Nelly Moia

---»Da die Krone der Schöpfung der Mensch, die Krone des Menschen der Pfaffe ist, läßt sich von ihm für das Tier am wenigsten erhoffen. Auch befiehlt, auf der ersten Bibelseite, Gott selber seinen Ebenbildern, zu »herrschen über die Fische im Meer und die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und alle Tiere des Felds«. Um gleich abermals zu heischen: »... und machet sie euch untertan und herrschet ...« Und dann noch einmal: »Furcht und Schrecken vor euch über alle Tiere ... in eure Hände seien sie gegeben. Alles, was sich regt und lebt, sei eure Speise« – zwar ein »Kulturbefehl« angeblich, »ein Imperativ der Freude und Fröhlichkeit«, tatsächlich das umfassendste Unterjochungs- und Todesverdikt der Geschichte, infernalischer Auftakt der Deformierung eines Sterns zum Schlachthaus.«

---2. Auflage • 88 Seiten • Pappband EUR 18,00 [D] SFR 32,40 (unverbindliche Preisempfehlung) Alle Preise inkl. MwSt.ISBN 978-3-930994-10-6
Karlheinz Deschner im Internet: www.deschner.info

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Sonntag, 9. Dezember 2007

Mäuse - Versuchstiere in der "Jackson Laboratory"

Artikel von: http://www.zeit.de/archiv/2002/30/200230_m-maeusefarm.xml?page=all

Zeitschrift "Die Zeit" 2006 (Ausschnitt)

Mäuse - Versuchstiere in "Jackson Laboratory"

"Die spastische "Punkrocker"-Maus Paigen spricht mit der Unerschütterlichkeit eines Überzeugten, dem es egal ist, ob seine Worte verstören - zumal er die Gunst der Geschichte gerade auf seiner Seite weiß. Die moderne Biomedizin umwirbt die Menschheit mit der Vision, die größten Gesundheitsgeißeln besiegen zu können, und sie stützt diesen Anspruch vor allem auf die Forschung mit der Maus. Dass im Mai 2002 das Genom des unscheinbaren Nagers veröffentlicht wurde, heizt den Boom noch weiter an; nun können die Forscher noch gezielter Gene ansteuern. "Wir haben für jedes menschliche Gen sein Pendant in der Maus gefunden", jubelte schon vor zwei Jahren Genomforscher Craig Venter, Exchef von Celera. Das bedeutet, dass die Forscher an Mäusen all jene Versuche machen und Therapien testen können, die sie an Menschen nie wagen würden. "Das menschliche Genom ist eigentlich nur aus psychologischen Gründen interessant", sagte Venter.
Doch je mehr an Mäusen geforscht wird, desto unersetzlicher werden "Mutantenfarmen" wie das Jackson Lab (JAX). Eine simple Rechnung: Die Maus besitzt schätzungsweise etwa 30 000 Gene mit je rund fünf möglichen Mutationen. Wollte man auch nur diese 150 000 Genotypen studieren (ohne die unermessliche Zahl ihrer Kombinationen zu berücksichtigen), müsste man mindestens 60 Millionen Mäuse züchten, sagen Experten, denn jede Kolonie benötigt ein paar hundert Tiere. Schon jetzt aber kommen die Forscher kaum noch mit dem Ställebauen nach. Sie überschwemmen Jackson mit Bitten, ihre abgehalfterten Mutanten zu adoptieren, doch das gemeinnützige Institut kann jährlich nur rund 100 neue Arten aufnehmen. "Es ist so, als wolle man sein Kind in einer exklusiven Privatschule unterbringen", witzelte einst ein Mitglied jenes Komitees, das über die Aufnahme der Mausbewerber entscheidet. Es geht um ein Bleiberecht auf Ewigkeit. "Wir werfen nie etwas weg", sagt Paigen. Erst kürzlich taute eine Forscherin eine in den fünfziger Jahren entdeckte Mutation auf und fand einen Gendefekt, der helfen könnte zu erklären, warum das Gehirn bei Leiden wie Alzheimer bis zu einem frühen Tod degeneriert.
Die Krämerseele seiner Betreiber verschafft dem Jackson Lab eine einmalige Spitzenposition. Zwar ist das 1929 gegründete Institut nicht der größte Mauszüchter - diese Ehre gebührt den Charles River Laboratories, die allein im Jahr 2000 für 190 Millionen Dollar Versuchstiere verkauften - doch niemand auf der Welt hat mehr Mutanten als JAX, 2700 "Modelle" insgesamt. Sie leben in endlosen Reihen schuhschachtelartiger Plastikcontainer in 20 klimakontrollierten mouse rooms, in die kein Journalist hineindarf. Das liegt an einem Reporter der New York Times, einerseits. Er kam vor zwei Jahren, plauderte mit den Forschern, guckte in die Käfige und schrieb einen Artikel, gespickt mit beklemmenden Details: Wie die spastische Maus, von den Forschern Punkrocker genannt, ihren Kopf rhythmisch gegen die Käfigwand schlug; wie die Fettmaus deprimiert in der Ecke hockte, weil sie so grotesk dick ist, dass sie kaum eine Pfote vor die andere setzen kann. Auch die Anspielung auf "Mauschwitz" kam im Jackson Lab nicht gut an. " Dabei war er so ein intelligenter Kerl, hat gleich kapiert, wie wichtig die Mausforschung ist", sagt Paigen, und seine Stimme hat wieder diesen flachen Ton. "Seitdem jedenfalls", trällert Joyce Peterson, "lassen wir keine Reporter mehr in die mouse rooms."
Andererseits besteht das Zutrittsverbot wegen der drakonischen Hygieneregeln. Viele von Jacksons Mäusen können auf über 20 Generationen Inzest zurückblicken. Das sorgt für reproduzierbare Forschung - und für empfindliche Sensibelchen. Manche Käfige haben ihre eigene Luftversorgung. Andere dürfen nur mit Vorsicht angefasst werden, weil jeder Rums ihre überzüchteten Insassen hysterisch erbeben lässt. Weniger als 20 Grad, und die Mäuse schütteln sich vor Kälte. Mehr als 23, und sie sterben an Überhitzung. Sie sterben überhaupt oft, bevorzugt an Dingen, die sich im normalen Leben nie vermeiden lassen: Bakterien und fremden Keimen etwa. "Deshalb wird alles im Leben unserer Mäuse sterilisiert", sagt Joyce Peterson, die bleistiftdünne Medienbeauftragte.
750 000 Mäuse, mehr als Frankfurt Einwohner hat, quieken, fressen, trinken und defäkieren jeden Tag im JAX. Von den 1205 Angestellen des ge-meinnützigen Instituts sind fast tausend ausschließlich damit beschäftigt, die Nager zu verwalten und zu pflegen. In keimfreien Overalls reinigen sie Käfige, füllen Wasserflaschen, verteilen Futterpellets. Manche tun nichts anderes, als die Plastikheime der Mäuse und die Sägespäne, auf denen sie sitzen, durch hocherhitzende Autoklaven zu jagen.
Mutanten von anderen Instituten werden über einen Plastikschlauch in eine gesonderte Quarantänestation geschleust, die nur über zwei Wege mit dem Rest des Labors verbunden ist: über eine jodgefüllte Durchreiche und einen Miniaturaufzug, genannt mousevator. Die Neuankömmlinge landen unter einem sterilen Plastikzelt. Falls die Weibchen nicht schon trächtig sind, werden sie dort befruchtet und verlassen ihr Quarantänezelt erst am Tag der Geburt. Ein Laborant trägt sie zum Operationssaal und entfernt die Gebärmutter samt Babys. Der Nachwuchs gleitet in einen Plastikbecher, wird auf die Stahltrage des mousevator gesetzt und ruckelt eine Etage höher in die sterile Aufzuchtstation. Dort nimmt ein anderer Laborant den Plastikbecher, belebt die Babys mit einem Q-Tip und schiebt sie einer garantiert keimfreien Adoptivmutter unter. Persönliche Kontakte zwischen den Pflegern der Aufzuchtstation und jenen der Quarantäne sind tabu. Letztere gelten als "schmutzig", dürfen das Labor nur durch ihren eigenen Eingang betreten, müssen Lunch in einem gesonderten Pausenraum essen. "Sie sind die Unberührbaren", sagt Peterson und kreuzt ihre Finger in einer vade retro-Geste. Für Außenstehende muss das wie ein seltsamer Kult wirken.
Das Museum entarteten Lebens
Doch selbst Jackson kann nicht alle seiner Modelle "gebrauchsfertig" im Regal halten. Rund die Hälfte des Inventars lagert kostenschonend auf Eis in der Abteilung Cryopreservation. Dort führt Carlisle Landel - ein kerniger Typ mit Bluejeans, Pferdeschwanz und winnetoubraunem Gesicht - in einen Saal, in dem sieben brusthohe Stahlcontainer schimmern wie Attrappen eines Science-Fiction-Films. "Unsere Tank-Farm", sagt Carlisle, streift sich einen klobigen Handschuh über und klappt einen der Deckel hoch. Minus 190 Grad kalter Nebel, flüssiger Stickstoff, wirbelt empor. Mit einer überdimensionierten Pinzette zieht Carlisle eines der säuberlich eingeschichteten Metalletuis heraus. Es ist proppenvoll mit Mäuseembryonen, jedes nicht größer als ein Staubkorn...."

Sonntag, 4. November 2007

Unbeschreibliche Brutalitäten bei der "Pelzgewinnung"


Unbeschreibliche Brutalitäten bei der "Pelzgewinnung"


Von "PETA"

"Shocking New Fur Investigation
Eighty-five percent of the fur industry’s skins come from animals living captive on fur factory farms. These farms can hold thousands of animals, and the practices used to farm them are remarkably uniform around the globe. As with other intensive-confinement animal farms, the methods used on fur factory farms are designed to maximize profits, always at the expense of the animals. © Swiss Animal Protection/EAST International"

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Warnung: dieses Video ist nur für stabile und starke Gemüter

Link:

http://www.petatv.com/tvpopup/video.asp?video=fur_farm&Player=wm

Freitag, 3. August 2007

Das Brüllen der Rinder beim Geschlachtetwerden

Der Artegoismus (Speziesismus) des Menschen ist nicht zu überbieten. Der Umgang mit Tieren, vor allem mit so genannten Nutztieren, gehört zu den schwärzesten Verbrechen der Menschheit. Der Ausspruch Literaturnobelpreisträgers und Philosophen Isaac B. Singer, der den erschütternden Satz schrieb:"Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka", trifft voll zu. Man kann von vielen Verantwortlichen (Politiker - von EU-Politikernim Besonderen, Philosophen, so genannten "Rechtssprechern", Moraltheologen, von Religionen im allgemeinen, nur zutiefst enttäuscht sein!

Aus: http://www.brennglas.com/der_folterknecht/das_bruellen_der_rinder.html

Der Folterknecht und der Schlächter

Tierrechtler decken Skandal auf:

Das Brüllen der Rinder beim Geschlachtetwerden

»Moralische Bedenken gegen Kalbsbraten? Von seiten der Erzieher nicht.
Von seiten der Jurisprudenz nicht. Von seiten derMoraltheologie nicht. Von tausend anderen moralischen Seiten nicht. Von der des Kalbes vielleicht?«

Karlheinz Deschner

Ein Rind hängt am Fließband, am Hinterbein aufgehängt. Es zappelt. Der Schlächter setzt das Messer an den Hals und schneidet mit einem langen Schnitt die Kehle auf. Ein Schwall von Blut strömt aus seinem Hals. Das Tier schlägt mit dem Kopf und schreit entsetzlich. Ein weiteres Rind, ebenfalls am Hinterbein aufgehängt, schlägt mit dem freien Hinterbein wild um sich. Erst wird dem Rind die Kehle aufgeschnitten. Dann wird ihm ein Vorderbein abgetrennt. Das Tier lebt aber noch! Es schlägt um sich, die Augen gehen auf und zu. Dann wird das andere Bein abgeschnitten. Erst als der Schlachter den Kopf abtrennt, ist das Rind tot. Doch schon kommt das nächste Rind am Fließband aufgehängt: Es zappelt mit dem ganzen Körper, schlägt mit Kopf, tritt mit den Füßen....»Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.« Christian Morgenstern

Ihr Film machte Schlagzeilen: Ein Dokumentations-Team des österreichischen Vereins gegen Tierfabriken drehte entsetzliche Bilder in einem EU-Schlachthof nahe der österreichisch-deutschen Grenze. Der Skandal: Die Rinder brüllen noch, während sie am Förderband aufgeschnitten werden! Während der Filmaufnahmen wurden in einer Stunde 30 Tiere geschlachtet. Sechs von ihnen erwachten aus der Betäubung und erlitten unvorstellbare Qualen während ihrer Tötung. Andere Schlachthöfe verweigerten bis jetzt jede Drehgenehmigung. Was der Dokumentationsfilm zeigt, ist kein Einzelfall - sondern erschreckende Realität in europäischen Schlachthöfen.

»Sie haben soeben zu Mittag gegessen;und wie sorgfältig auchimmer das Schlachthausin einer taktvollenEntfernung von einigenoder vielen Kilometernverborgen sein mag: Sie sind mitschuldig.«

Ralph Waldo Emerson, US-Schriftsteller

Bei Bewusstsein aufgeschnitten

Zu häufig kommt es vor, dass ein Tier durch einen schlecht gesetzten Bolzenschuss bereits vor dem eigentlichen Schlachten wieder zu sich kommt. Eine Entscheidung der EU-Kommission verlangt nämlich, dass seit dem 1. Januar 2001 das zentrale Nervengewebe der Rinder nach dem Betäuben durch den Bolzenschuss nicht mehr durch Einführung eines sogenannten Rückenmarkzerstörers zerstört wird, weil dadurch infiziertes Gewebe in den Blutkreislauf und damit auch in die Skelettmuskulatur gelangen könnte. Beim Bolzenschuss die richtige Stelle am Kopf zu treffen ist schwer. Hat das Tier gar Panik, ist es fast unmöglich. Bei Rindern mit dickem Schädel betäubt der Schuss überhaupt nicht. Die Rinder sind so schlecht betäubt, dass sie noch während des Schlachtens brüllen. Die Tiere zwinkern mit den Augen, schlagen mit den Beinen, ziehen seitlich den Kopf hoch - ein klares Zeichen, dass das Empfindungs- und Wahrnehmungsvermögen nicht ausgeschaltet ist.

Beate Gminder, EU-Kommission, verteidigte gegenüber dem Polit-Magazin Panorama (8/2001) die neue Schlachtverordnung der EU: »Es muss abgewogen werden zwischen Gesundheitsschutz der Arbeiter und der Bevölkerung und dem Tierschutz.«.Auch die Bolzenschussbetäubung soll in Zukunft elektrischen Betäubungsverfahren weichen, da in Zeiten von BSE nicht ausgeschlossen werden könne, dass infektiöses Gewebe aus dem Gehirn in den Körper der Tiere gelangt. Die Elektrobetäubung kann aber keine sichere Betäubung von Rindern gewährleisten.--------

Mein Fazit: Wer Fleisch isst macht sich schuldig und ist nicht besser als der Schlächter!

Freitag, 22. Juni 2007

Massentierhaltung - EU-Schlachthöfe

Hier ein Link zu "Wenn Rinder brüllen..."
http://tierrechte.de/p200020007000x1101.html

(YouTube - unter Menu - Rinder brüllen beim zerlegt werden)

Wenn Politiker, die die Verantwortung für dieses "Wirtschaften" haben, dies so zulassen, kann ich nur von Politikerschweinen reden (mir fällt leider kein schöneres Wort dafür ein und ich möchte auch nicht euphimistisch sein). So lange die Politik nicht imstande ist, solche unwürdigen Tierquälereien zu unterbinden, betrachte ich die Politik mit sehr großer Distanz (so viel zu viel beklagten Politikverdrossenheit - andere haben vielleicht andere Gründe). Wenn die Politik hier nichts tut, ist es für mich eine Bankrotterklärung und ich frage mich ob es nicht besser wäre, wenn wir Anarchie hätten. Ich könnte mir vorstellen, dass es da nicht schlimmer sein könnte.

Was soll da das Gequassel von christlichen Werten und von der Menschenwürde??? Die sind doch die Schlimmsten, wenn es um Tiere geht. Der Literaturnobelpreisträger Isaac Bashevis Singer, hat den erschütternden Satz geschrieben: "Für die Tiere ist jeder Tag Treblinka". Der Satz trifft für mich ohne Abstriche so zu. Welche Würde und welchen Respekt gestehen wir Tieren zu? Für mich ist das auch ein soziales Thema, weil es darum geht, wie der Starke mit dem Schwachen (Tiere sind wehrlos) umgeht. Oder darf der "Intelligentere" mit dem weniger Intelligenten tun was er will, und seine - ach so hohe und hehre Moral ausklammern -und welche Religion setzt sich für Tiere ein (Stichwort hier auch die Tierversuche)??

Hier die Meinung von H. Wollschläger, dass Tiere vom Moralkodex ausgeklammert werden (schöne Philosophen!!)

...Die Rede ist von Tieren, doch es geht um uns, um den Menschen und das, was ihn dazu macht. Dass wir Tiere nach wie vor aus unserem Moralkodex ausklammern, lässt für sie nichts Gutes erwarten. Aber auch nicht für den Menschen. "Es ist ein gigantischer Verstoß gegen alles, was die Sorte Homo sapiens im mühseligen Verlauf ihrer geschichtlichen Evolution ( ... ) gelernt hat: der Zusammenbruch einer ganzen Werte-Ordnung, an der wir Jahrtausende gearbeitet haben." (Hans Wollschläger)...