Posts mit dem Label überfahrene Tiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label überfahrene Tiere werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 18. April 2013

Der Preis wird gezahlt werden müssen






Gestern sah ich als ich heim kam eine tote Amsel am Straßenrand totliegen. Ich hob sie auf und begrub sie in meinem Garten. Mindestens einTier, das danach nicht unwürdig platt gefahren wird wie hunderte andere.
Aber wen interessiert schon ein toter Vogel?
Es ist ja schon traurig genug, dass man auf den Straßen Dutzende und hunderte von Tieren liegen sieht, wo man nur mehr das platt gedrückteFell, Federn oder was auch immer sieht (Igel, Katzen, Frösche, Nagetiere,Vögel usw.).




Dies ist für mich symbolisch für die heutige Zeit, dass alles überfahren wird, was sich dieser angeblichen "Zivilisation" in die Quere stelltund was nicht diesem fast ausschließlichem Wirtschaftsdenken anpasst.
Der Ökonomie wird ja auch noch das Menschsein untergeordnet. Humane und soziale Anliegen und Bedrürfnisse sind bei diesembrutalen turbokapitalistischen Neoliberalismus nur Luxus, über die man lächelnd hinweg sieht.
Dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft interessiert die Konzerne und Wirtschaftskapitäne nicht, Hauptsache ihre Ausbeute stimmt. Glauben diese Herren, dass dieses menschenverachtende System sich immer so weiter drehen kann?
Ich glaube es wird irgendwann an einem Endpunkt angelangt sein, wo auch die große Masse den Konsens verweigern wird und gegen diese ist ein System nicht aufrecht zu erhalten.
Aber zurück zum Los der Tiere unter der Herrschaft der Menschen, die von manchen (und genauer von einer bekannten Institution) sogar anmaßend als Krone der Schöpfung bezeichnet wird.
Erst kürzlich meldete ein österreichischer TV-Sender, dass in Österreich (in diesem kleinen Land!) jährlich ca. 100.000 Wildtiere auf Straßenüberfahren werden. Die zynische Ansage eines Grünrocks: das passiert deshalb, weil es so viel Wildtiere gibt. Für die ist es natürlich nur wichtig, dass es noch genug gibt, dass sie Wild zu ihrem Vergnügen (welche Perversität…) killen können. Auch der unersättliche Fleischhunger vieler Menschen bedeutet ja für viele Tiereden reinsten Horror (Massentierhaltung mit enorm verkürztem Leben, Tiertransporte bis zur Schlachtung…).
Gar nicht zu reden von den grausamen Tierversuchen, wo in der ganzen Welt (oft dieselben Versuche!) gequält, gefoltert und zum Schluss immer getötet werden. Diese dienen nur der Profitgier und der rechtlichen Absicherung, vor allem der Pharmakonzerne.



Sie dienen sicher nicht dazu, um menschliche Krankheiten bekämpfen zu können. Oder haben die millionenfachen Versuche an Mäusen und Ratten etwas gebracht? Wie sollten sie auch!
Es ist einfach schlechte Wissenschaft, die nur aus oben genannten Gründen gemacht wird. Es verdienen ja ganze Wirtschaftszweige an diesem perversen und inhumanen Tun.
Die allermeisten Menschen berührt das in ihrer Gier, ihrem Egoismus und oft in ihrer Dummheit (oft nicht mangelnde Intelligenz, sondern Faulheit und Oberflächlichkeit im Denken) nicht. Die sind zufrieden, wennihre elementarsten Bedürfnisse gestillt werden (die ich hier nicht aufzuzählen brauche).
Für all dies wird eines Tages der Preis zu zahlen sein. Die Natur vergisst nichts! Die ersten Anzeichen sieht man ja schon am Klimawandel. Es ist kaum anzunehmen, dass die Menschheit noch Vernunft annehmen wird, denn sie tut ja jetzt schon fast gar nichts dagegen.

Profitgier und Macht ist ihr wichtiger. Sie überlegen sich nicht in ihrem kurzfristigen Denken, dass es eines Tages ihre Kindeskinder treffen wird, die keine Bedingungen für ein Leben mehr finden werden.
Die Menschheit verdient dann aber dann nicht die geringste Spur von Mitleid. Es braucht kein göttliches Wesen, das die Apokalypse herbeiführt. Dazu ist der Mensch alleine im Stande.
Die Natur und mit ihnen die Tier- und Pflanzenwelt wird sich ohne Mensch wieder erholen. Und es ist zu hoffen, dass sich danach nicht wieder so ein missratenes Wesen wie der Mensch entwickelt.
Es ist eine ungeheuerliche Anmaßung, diesen Menschen, wie es verschiedene Religionen und Sekten tun, als „Krone der Schöpfung“zu bezeichnen. Denn es gibt nur eine gierige Bestie: nämlich den Mensch.
Kein Tier würde es schaffen die Lebensbedingungen zu zerstören.
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgendein Gott (was immer man sich darunter vorstellen mag) den Menschen so erschaffen hätte. Da ist einfach in der Evolution irgendetwas schiefgelaufen.

Sonntag, 10. Mai 2009

Hilfe - Katze im Nachbars Garten!

Tierfeindlichkeit - oder Tiere haben keine Seele


Es ist leider festzustellen, dass die Tierfeindlichkeit im ländlichen Raum sehr ausgeprägt ist. Besonders agrarisch geprägte Menschen, die aus hintersten Tälern kommen, sind nur an Nutztieren interessiert, die man ausbeuten kann und Profit abwerfen. Hunde haben höchstens die Aufgabe unliebsame Besucher fernzuhalten. Eine Katze ist nützlich, wenn sie Mäuse fängt und diese vom Futterhaus abhält. Streicheleinheiten gibt es da sicher nicht, das wäre verpönt und solche Leute würden glauben sie gäben sich damit der Lächerlichkeit preis. Gar nicht zu reden davon, dass sie ein liebes Wort für ein Tier hätten. Tiere habe ja keine Seele (glauben sie) und sind damit wertlos (nutzlos), mit Ausnahme der „Nutztiere“, die oft in artfeindlicher Massentierhaltung ein unwürdiges Leben fristen.


Leider habe ich Erfahrung mit einem Nachbarn, der obwohl er schon seit Jahrzehnten in der Stadt wohnt, immer noch diese agrarische Mentalität hat. Diesen Nachbarn stört eine Katze, die ab und zu in seinen Garten springt. Vor kurzem hat er einen 2 m (!) hohen Bastzaun an der gemeinsamen Grenze zum Garten errichtet um die Katze von seinem Garten abzuhalten. Als ob meine Katze fliegen könnte! Der Zaun wäre mir sogar recht, wenn damit nicht das Sonnenlicht abgehalten wäre. Jedenfalls ist dieser Umstand jetzt aktenkundig und er wird diesen Zaun wohl gehörig stutzen müssen (auf 1,10 m).


Natürlich ist diese Nachbarsfamilie sehr christlich. Die Tierfeindlichkeit ist daher nicht verwunderlich. Tierfeindlichkeit und Christentum passen ja wunderbar zusammen. Wer es nicht glaubt, der findet genügend Quellen und Beweise dafür, wenn er sich die Mühe macht und sucht. (Vorschlag: in Google das Begriffspaar „Tierfeindlichkeit Kirche“ eingeben). Auch im Katechismus wird man fündig, wo z.B. Tierversuche als sittlich zulässig erklärt werden). Da nützt es auch nichts, wenn man diese Leute daran erinnert, dass auch die Tiere von einem Schöpfer erschaffen wurden. Das müssten gläubige Christen jedenfalls glauben. Da hat das Christentum aber ja eine herrliche Hierarchie parat, die den Menschen als Gottes Ebenbild (??) darstellt und die Tiere ganz unten ansiedelt – eben ohne Seele und damit ohne Rechte. Sie haben dem Menschen zu dienen und können von ihm benutzt werden. Er kann entscheiden wie lange ein Tier lebt und wann er es aufessen kann. Wenn Menschen oft negative Eigenschaften ausdrücken wollen, werden gerne Tiere dafür hergenommen. Wahrscheinlich kommt das wohl noch aus dem Mittelalter, als die Kirche fast allmächtig war. Zum Glück sind wird aus diesem finsteren Mittelalter heraus und der Einfluss der Kirchen geht ständig zurück.


Man denke nur an Schwein, Schlange (Sinnbild auch für die Frau, die den Mann in die „schlüpfrige Materie“ herunterzieht), Ratte, Wurm, Bock (Sündenbock), der "böse" Wolf, Raubtiere (was „raubt“ ein Tier?). Tiere (Sündenböcke) wurden vor allem im Alten Testament einem zürnenden und rachsüchtigen Gott geopfert um ihn wieder zu besänftigen. Diese Denkweisen sind leider im ländlichen Raum, von Leuten, die aus agrarisch geprägtem Umfeld stammen, besonders bestimmend. Die Herzensbildung eines Menschen sieht man besonders auch daran wie er mit Tieren umgeht und im weiteren Sinne mit allem Schwächeren und Wehrlosen. Eine Sensibilität dafür fehlt ihnen.

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Der Preis wird gezahlt werden müssen




Gestern sah ich als ich heim kam eine tote Amsel am Straßenrand tot
liegen. Ich hob sie auf und begrub sie in meinem Garten. Mindestens ein
Tier, das danach nicht unwürdig platt gefahren wird wie hunderte
andere.

Aber wen interessiert schon ein toter Vogel?
Es ist ja schon traurig genug, dass man auf den Straßen Dutzende und
hunderte von Tieren liegen sieht, wo man nur mehr das platt gedrückte
Fell, Federn oder was auch immer sieht (Igel, Katzen, Frösche, Nagetiere,
Vögel usw.).






Dies ist für mich symbolisch für die heutige Zeit, dass alles überfahren wird, was sich dieser angeblichen "Zivilisation" in die Quere stellt
und was nicht diesem fast ausschließlichem Wirtschaftsdenken anpasst.


Der Ökonomie wird ja auch noch das Menschsein untergeordnet.
Humane und soziale Anliegen und Bedürfnisse sind bei diesem
brutalen turbokapitalistischen Neoliberalismus nur Luxus, über die
man lächelnd hinweg sieht.

Dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft
interessiert die Konzerne und Wirtschaftskapitäne nicht, Hauptsache ihre
Ausbeute stimmt. Glauben diese Herren, dass dieses
menschenverachtende System sich immer so weiter drehen kann?

Ich glaube es wird irgendwann an einem Endpunkt angelangt sein, wo
auch die große Masse den Konsens verweigern wird und gegen diese ist
ein System nicht aufrecht zu erhalten.

Aber zurück zum Los der Tiere unter der Herrschaft der Menschen, die
von manchen (und genauer von einer bekannten Institution) sogar
anmaßend als Krone der Schöpfung bezeichnet wird.

Erst kürzlich meldete ein österreichischer TV-Sender, dass in Österreich
(in diesem kleinen Land!) jährlich ca. 100.000 Wildtiere auf Straßen
überfahren werden. Die zynische Ansage eines Grünrocks: das passiert
deshalb, weil es so viel Wildtiere gibt.

Für die ist es natürlich nur wichtig, dass es noch genug gibt, dass sie
Wild zu ihrem Vergnügen (welche Perversität…) killen können. Auch der
unersättliche Fleischhunger vieler Menschen bedeutet ja für viele Tiere
den reinsten Horror (Massentierhaltung mit enorm verkürztem Leben,
Tiertransporte bis zur Schlachtung…).


Gar nicht zu reden von den grausamen Tierversuchen, wo in der
ganzen Welt (oft dieselben Versuche!) gequält, gefoltert und zum
Schluss immer getötet werden. Diese dienen nur der Profitgier und der
rechtlichen Absicherung, vor allem der Pharmakonzerne.



Sie dienen sicher nicht dazu, um menschliche Krankheiten bekämpfen zu
können. Oder haben die millionenfachen Versuche an Mäusen und
Ratten etwas gebracht? Wie sollten sie auch!

Es ist einfach schlechte Wissenschaft, die nur aus oben genannten
Gründen gemacht wird. Es verdienen ja ganze Wirtschaftszweige an
diesem perversen und inhumanen Tun.

Die allermeisten Menschen berührt das in ihrer Gier, ihrem Egoismus
und oft in ihrer Dummheit (oft nicht mangelnde Intelligenz, sondern
Faulheit und Oberflächlichkeit im Denken) nicht. Die sind zufrieden, wenn
ihre elementarsten Bedürfnisse gestillt werden
(die ich hier nicht
aufzuzählen brauche).

Für all dies wird eines Tages der Preis zu zahlen sein. Die Natur vergisst
nichts! Die ersten Anzeichen sieht man ja schon am Klimawandel. Es ist
kaum anzunehmen, dass die Menschheit noch Vernunft annehmen wird,
denn sie tut ja jetzt schon fast gar nichts dagegen.

Profitgier und Macht ist ihr wichtiger. Sie überlegen sich nicht in ihrem
kurzfristigen Denken, dass es eines Tages ihre Kindeskinder treffen wird,
die keine Bedingungen für ein Leben mehr finden werden.

Die Menschheit verdient dann aber dann nicht die geringste Spur von
Mitleid.
Es braucht kein göttliches Wesen, das die Apokalypse
herbeiführt. Dazu ist der Mensch alleine im Stande.

Die Natur und mit ihnen die Tier- und Pflanzenwelt wird sich ohne
Menschen wieder erholen. Und es ist zu hoffen, dass sich danach nicht
wieder so ein missratenes Wesen wie der Mensch entwickelt.

Es ist eine ungeheuerliche Anmaßung, diesen Menschen, wie es
verschiedene Religionen und Sekten tun, als „Krone der Schöpfung“
zu bezeichnen. Denn es gibt nur eine gierige Bestie: nämlich der Mensch.

Kein Tier würde es schaffen die Lebensbedingungen zu zerstören.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass irgendein Gott
(was immer man sich darunter vorstellen mag) den Menschen so
erschaffen hätte. Da ist einfach in der Evolution irgendetwas schief
gelaufen.

Gruß Hubert